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Heilpflanzenlexikon

 

 

 

 

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Lein


Linum usitatissimum

 

Synonyme:Lein,Leinsamen

Flachs,Leinkörnle.Leinwanzen

 Verwendeter Teil/Inhaltsstoffe:

Es werden die Samen des Leins verwendet. Des Leinsamen wichtigster Wirkstoff ist der hohe Schleimgehalt, dessen Wirkung durch das fette Öl unterstützt wird. Leinsamen hat einen hohen Ballaststoffgehalt und ist reich an Linolensäure.

 

 Heilwirkung :

Die Schleimstoffe bilden eine schützende Schicht auf entzündeten Schleimhäuten. Die Ballaststoffe regen die Darmperistaltik an und die Linolensäure soll bei Rheuma helfen

Ein Leintee ist ein bewährtes Gurgelmittel bei Entzündungen in Mund und Rachen sowie am Zahnfleisch. Auch bei Husten, Heiserkeit und Magenschleimhautentzündungen soll er Linderung verschaffen. Geschroteter Leinsamen, pur oder unters Müsli gemischt, ist ein wirksames Abführmittel. Die Samen quellen und regen durch den Dehnungsreiz im Dickdarm die Darmperistaltik sowie den Stuhlgang an. Der regelmäßige Verzehr von l bis 2 Esslöffeln Leinöl in kalten Speisen soll die Entzündungen in den Gelenken der Rheumatiker abheilen lassen. Als Breiumschlag erweicht Leinsamen Geschwüre und Furunkeln, lässt Hautausschläge besser abheilen und soll auf die Wange gelegt Zahnschmerzen lindern.

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